home  |   sitemap  |   imprint  
Quelle: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (bamf)
Projekt-Resque Home > Öffentlichkeitsarbeit > Erfolgsgeschichten > Ali Mohammad


Ali Mohammad

Aus dem Irak

Wohnhaft in Pirna

Arbeit als Anlagenführer für Kunststoff und Kautschuktechnik bei Pentacon GmbH

 

bilder/Erfolgsgeschichten/Ali_Mohammad.jpg

 

Mein Name ist Ali Mohammad. Ich bin 25 Jahre alt. Ich hatte eine Freundin in meinem Dorf. Mir ihr durfte ich nicht zusammen sein. Ich besuchte Sie zu Hause und die Eltern entdeckten uns und drohten mir mit dem Tod. Ich bin geflohen, meine Eltern hatten Angst um mich.

 

Ich bin nach Deutschland über die Balkanroute. Mit dem Zug Stunden gefahren, dann gelaufen nach Serbien und Ungarn. Dort dann im Lager und weiter nach Österreich und Deutschland. Es war warm, uns war nicht kalt. In Deutschland war ich erst in Bayern und dann bin ich nach Chemnitz gekommen. Dann musste ich nach Pirna gehen.

 

 

Unterstützung durch RESQUE continued. Ich kam 2016 zu Resque continued. Ich konnte kein Deutsch sprechen. Mein Freund hat mir übersetzt. Es gab Sprachkurse und wir konnten in den Deutschkurs gehen.  Danach bin ich wieder zu Resque gegangen, weil  ich arbeiten wollte.  Es war ein Job in einer Fabrik für Autoteile. Dort war es gut und es hat mir gefallen. Bei FEP habe ich Paletten befüllt. Dann wurde ich entlassen und habe mich bei Dussmann im Krankenhaus vorgestellt.

 

Als ich einen Vertrag von Dussmann bekommen sollte, wollte mich FEP wieder einstellen.  Durch Resque konnte ich wieder zu FEP, habe dann eine Schule besucht. Die Prüfung war etwas schwer. Ich habe gelernt und dann alles geschafft. Dann wollte FEP mich nicht mehr einstellen. Wir suchten nach einer neuen Arbeit. 2 Firmen hatten auf meine Bewerbung reagiert.  Eine Firma in der Neustadt und eine Firma in Dresden. Ich bin zur Firma nach Dresden gegangen und arbeite nun bei der Firma Pentacon GmbH als Anlagenbediener.

 

Arbeitsleben in Deutschland. Ich arbeite Vollzeit und habe 2 Schichten. Die Kollegen in der Firma sind sehr nett. Die Firma produziert Plasteteile.  Meine Aufgabe ist die Maschine zu überwachen und die Kontrolle der Teile. Es ist gut, dass ich die Ausbildung gemacht habe. Wenn ich die Teile kontrolliere sehe ich Fehler, nehme die Stücke raus und muss auf die Maschine aufpassen, damit nicht noch mehr schlecht werden. Weil Corona war, konnte ich nicht Vollzeit arbeiten. Es war Kurzarbeit in unserer Firma. Meine Kollegen und ich haben 3 Tage gearbeitet.

 

Nach meiner Arbeit treffe ich mich mit Freunden. Aber ich habe eine Freundin. Sie ist sehr nett und wohnt im Haus daneben. Wir gehen am Wochenende die Berge, dort laufen und machen kleine Pausen.

 

 

Wünsche für die Zukunft. Ich wünsche mir, dass ich die Arbeit behalten kann. Damit ich die Arbeitsduldung bekommen kann. Mein Wunsch ist auch einen Führerschein zu machen und eine eigene Wohnung zu bekommen.  Jetzt wohne ich noch ein einer Wohnung vom Landratsamt. Es ist ok, ein Kumpel ist auch dort.

 

 

 

Leipzig im Dezember 2020