Quelle: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (bamf)

   




„Fachkraft Flüchtling“



   Projektfilm Ende 2010



   

„Vom Heim zur Heimat“


   

Produktion, Kamera
und Schnitt:
Martin Bachmann








Die Projekte RESQUE 2.0 und RESQUE continued werden im Rahmen der ESF-Integrationsrichtlinie Bund im Handlungsschwerpunkt Integration von Asylbewerber/-innen und Flüchtlingen (IvAF)“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

 


Bereits seit 11 Jahren setzen die Partner des RESQUE Netzwerks sich dafür ein die Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern zu verbessern. Die Mitte 2016 gestarteten Projekt RESQUE 2.0 und RESQUE continued setzen die Arbeit der Vorgängerprojekte RESQUE PLUS und RESQUE fort. Sie haben zum Ziel, die Integration in Arbeit, Ausbildung sowie die Schulerfolge für Flüchtlinge und Asylbewerber zu verbessern. Angesprochen werden insbesondere die Jugendlichen unter ihnen.

 

RESQUE 2.0 und RESQUE continued umfassen Angebote zur Beratung, Qualifizierung und Vermittlung. Themen sind u. a. Fragen des Übergangs von der Schule in Ausbildung und Beruf, Anerkennung von Abschlüssen, Berufsorientierung, Bewerbungstraining, PC-Training und individuelle Unterstützung zur Wiederaufnahme einer Schulausbildung. Ebenso großes Gewicht legen beide Projekte darauf, Unternehmen, Arbeitsagenturen sowie öffentliche Verwaltungen über die besonderen Bedingungen und Belange bei der Integration von Flüchtlingen in Ausbildung und Arbeitsmarkt zu informieren und sie entsprechend zu sensibilisieren.

 

Von den Teilnehmern des Projekts gibt es bereits ein Vielzahl von Erfolgsgeschichten zu vermelden. Eine kleine Auswahl von entsprechenden Portraits finden Sie hier.


                                                                                                 

 

Aktuelles und Veranstaltungen


 

Bundesnetzwerktreffen am 26.November 2020

 

Die RESQUE Partner laden am 26. November 2020 Beteiligte aus allen Bundesländern zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch für das gemeinsame Bundesnetzwerktreffen ein.

 

Voraussichtlich erfolgt die Präsenzveranstaltung in drei Videoräumen (in Bonn und Berlin), die untereinander per Videokonferenz verbunden sind. Da es aufgrund der COVID-19 Pandemie zu weiteren Einschränkungen kommen kann, findet die Veranstaltung ggf. vollständig digital statt. Dies sollte dem Austausch der Partner untereinander jedoch nicht im Wege stehen.

 

 


 

Webinar: Perspektiven nach „3+2“ und Beschäftigungsduldung: Wege in die Niederlassungserlaubnis

 

Das IvAF-Netzwerk BAVF II hat am 24. September 2020 ein Webinar für die Unternehmen des Netzwerks „Unternehmen integrieren Flüchtlinge“ (NUiF) zum Thema „Perspektiven nach '3+2' und Beschäftigungsduldung: Wege in die Niederlassungserlaubnis“ angeboten. Daran haben 100 Unternehmen teilgenommen.

 

Das Webinar beleuchtete dabei den Weg in die Aufenthaltserlaubnis und ihre Verlängerungsformen bis hin zur unbefristeten Niederlassungserlaubnis und was bei der Antragsstellung zu beachten ist. Dabei wurde vor allem auf die Besonderheiten und Herausforderungen bei der Aufenthaltsverfestigung für Geflüchtete eingegangen und über Corona-Hürden, die durch Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit und abgelaufene Pässe entstehen können, informiert.

 

Eine vollständige Aufzeichnung des Webinars finden Sie hier.

 


 

Publikation: Interkulturelle Öffnung der betrieblichen Ausbildung

 

Das Projekt Interkulturelle Öffnung ist Teilprojekt im schleswig-holsteinischen Netzwerk Mehr Land in Sicht! Arbeit für Flüchtlinge in Schleswig Holstein. Dieses Teilprojekt bietet landesweit kostenlose maßgeschneiderte Fortbildungen und Coachings zur interkulturellen Öffnung für Unternehmen, berufsbildende Schulen und soziale Einrichtungen an. Zusätzlich werden Best Practice Beispiele der interkulturellen Öffnung über Publikationen verbreitet – wie in der neu erschienen Broschüre "Interkulturelle Öffnung der betrieblichen Ausbildung. Eine Handreichung aus der Praxis für die Praxis".

 

In sieben Interviews berichten Unternehmen, die Auszubildende mit Fluchterfahrung beschäftigen, von ihrer Motivation und ihren individuellen Strategien der betrieblichen Integration und Unterstützung. Die Broschüre kann kostenlos hier heruntergeladen oder beim Projekt Interkulturelle Öffnung als Printversion bestellt werden.

 


 

RESQUE 2.0: Workcafé "Hilfe beim Lernen"

 

Sie befinden sich in einer Ausbildung oder besuchen die Berufsschule? Sie haben Schwierigkeiten beim Lernen? Dann kommen Sie zum Workcafé des Caritasverbands Leipzig! Hier erhalten Sie Hilfe und Tipps, um besser und effektiver lernen zu können.

 

Das Workcafé richtet sich besonders an geflüchtete Menschen aus dem Raum Borna.

 

Wo: Caritasverband Leipzig e. V., Elsterstr. 15, 04109 Leipzig

Wann: Samstag, 14. November 2020

 

Bitte melden Sie sich vorher telefonisch oder per E-Mail an:

Frau Alina Paul

0176/34274931 oder

a.paul@caritas-leipzig.de

 

Frau Anka Jordis Hänel

0176/64429113 oder

j.haenel@caritas-leipzig.de

 

Sagen Sie Bescheid, wenn Sie einen Dolmetscher benötigen.

 


 

RESQUE 2.0: Workcafé "Ich möchte arbeiten – was muss ich tun?"

 

Sie möchten gern arbeiten, wissen aber nicht, wie Sie sich bewerben können? Sie benötigen Bewerbungsunterlagen? Sie möchten erfahren, wo Sie Stellenangebote finden? Dann kommen Sie zum Workcafé des Caritasverbands Leipzig! Hier können Sie mit uns gemeinsam Ihre Bewerbunsunterlagen erstellen und hilfreiche Informationen zum Thema erhalten.

 

Das Workcafé besteht aus zwei Veranstaltungen, die auf einander aufbauen. Es werden besonders geflüchtete Menschen aus dem Raum Borna angesprochen.

 

Wo: Bon Courage e. V., Kirchstr. 20, 04552 Borna

Wann: Donnerstag, 05. November 2020, 17:00-19:00 Uhr & 12. November 2020, 17:00-19:00 Uhr

 

Bitte melden Sie sich vorher telefonisch oder per E-Mail an:

Frau Alina Paul

0176/34274931 oder

a.paul@caritas-leipzig.de

 

Frau Anka Jordis Hänel

0176/64429113 oder

j.haenel@caritas-leipzig.de

 

Sagen Sie Bescheid, wenn Sie einen Dolmetscher benötigen.

 


 

RESQUE 2.0: Workcafé "Frauen in Arbeit"

 

Sie möchten erste Informationen zum Thema „Arbeit und Ausbildung in Deutschland“ erhalten? Sie möchten den deutschen Arbeitsmarkt kennenlernen? Sie möchten arbeiten oder sich weiter qualifizieren? Dann kommen Sie zum Workcafé des Caritasverbands Leipzig! Hier können Sie sich zu Herausforderungen und Hilfestellungen austauschen.

 

Das Workcafé richtet sich besonders an geflüchtete Frauen.

 

Wo: Bildungs- und Sozialwerk Muldental e. V., Prophetenberg 7, 04668 Grimma

Wann: Donnerstag, 29. Oktober 2020, 16:30-18:30 Uhr

 

Bitte melden Sie sich vorher telefonisch oder per E-Mail an:

Frau Alina Paul

0176/34274931 oder

a.paul@caritas-leipzig.de

 

Sagen Sie Bescheid, wenn Sie einen Dolmetscher benötigen.

 


 

Magazin "Der Schlepper" über den Syrien-Abschiebungsstopp

 

Die Innerministerkonferenz in Weimar wird sich demnächst mit dem Abschiebungsstopp für Syrien beschäftigen. Dabei ist eine Öffnung des Abschiebestopps, ähnlich wie es für das Land Afghanistan geschehen ist, für bestimmte Gruppen absehbar. Um dieser Problematik mehr Aufmerksamkeit zu geben, hat sich das Magazin "Der Schlepper" in seiner aktuellen Ausgabe Syrien zum Schwerpunkt gesetzt. Im Miteinander mit der online-Fotoausstellung "Vom Herzen, aus Idlib" von Tim Alsiofi über die Lage in den syrischen Provinzen soll gegenüber Entscheidungsträger*innen für eine Verlängerung des Syrien-Abschiebungsstopps geworben werden.

 

Das Magazin finden Sie hier. Zur online-Fotoausstellung geht es hier.

 


 

IAB-Studie: Fünf Jahre „Wir schaffen das“

 

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit zieht Bilanz aus der Perspektive des Arbeitsmarktes zu fünf Jahren "Wir schaffen das". Der Bericht untersucht die Arbeitsmarktintegration der 2013 bis einschließlich 2016 zugezogenen Schutzsuchenden auf Grundlage der dritten Welle der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten. Die Daten wurden mit den Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) verknüpft sowie mit aktuellen Daten der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit.

 

Die vollständige Publikation finden Sie hier.

 


 

RESQUE 2.0: Workcafé "Arbeiten und Ausbildung in Deutschland – ein Überblick"

 

Sie möchten erste Informationen zum Thema „Arbeit und Ausbildung in Deutschland“ erhalten? Sie möchten arbeiten? Sie möchten eine Ausbildung machen? Dann kommen Sie zum Workcafé der Caritas Leipzig! Dort werden Ihnen viele hilfreiche Informationen zum Thema gegeben

 

Wo: Nikolaistraße 4, Grimma (Caritas)

Wann: Samstag, 26. September 2020, 10:00-14:00

 

Bitte melden Sie sich vorher telefonisch oder per E-Mail an:

Frau Alina Paul

0176/34274931 oder

a.paul@caritas-leipzig.de

 

Sagen Sie Bescheid, wenn Sie einen Dolmetscher benötigen.

 

Den Flyer zur Verantaltung finden Sie hier.

 


 

Publikation "Women´s Science. Situationen, Bedarfe und Visionen geflüchteter Frauen"

 

Im Rahmen des partizipatorischen Forschungsprojektes Women’s Science haben neun Co-Forscherinnen in sechs Einzelprojekten ein Jahr lang ehrenamtlich zu unterschiedlichen Aspekten des Themas gesellschaftliche Teilhabe von Frauen mit Fluchterfahrung geforscht.

 

Die am Projekt teilnehmenden Co-Forscherinnen haben selbst zu ihren Lebenswirklichkeiten und den sich daraus ergebenden Bedarfen und Forderungen geforscht. Dadurch wird eine Authentizität gewonnen, wie sie in bisherigen Untersuchungen bzw. Projekten mit der Zielgruppe in vergleichbarer Form kaum gegeben ist. Die Ergebnisse tragen dazu bei, dass geflüchtete Frauen eine Stimme im öffentlichen Raum erhalten und so Diskussions- und Bildungsprozesse in unterschiedlichen Communities sowie in Politik und Verwaltung befördern.

 

Die vollständige Publikation mit den Ergebnissen und Erkenntnissen des Projekts sowie der angewandten Methodik finden Sie hier.

 


 

IvAF-Publikation "Mind the Gap!"

 

Im August konnte nun die über die ESF-Integrationsrichtlinie Bund erstellte Publikation „Mind the Gap! Geflüchtete am Übergang von der Schule in den Beruf - Praxis- und Lösungsansätze der IvAF-Netzwerke“ erfolgreich veröffentlicht werden.

 

Die Publikation enthält eine Sammlung vielfältiger Beiträge von Autoren und Autorinnen aus verschiedenen Bundesländern, die ihre Erfahrungen auf dem Feld des Übergangssystems von der Schule in den Beruf mit Blick auf die Bildungs- und Arbeitsmarktteilhabe diskutieren. Der Erfahrungshintergrund resultiert aus der Netzwerkarbeit, die durch die ESF-Integrationsrichtlinie Bund im Handlungsschwerpunkt "Integration von Asylbewerberinnen, Asylbewerbern und Flüchtlingen" (IvAF) gefördert wird, um Geflüchtete stufenweise und nachhaltig in den Arbeitsmarkt zu integrieren

 

Weitere Informationen sowie die Publikation finden Sie hier. Die pdf-Version können Sie direkt hier herunterladen.

 


 

RESQUE 2.0: Projektverlängerung bis 2021 bewilligt!

 

Sehr gute Neuigkeiten erhielt das RESQUE 2.0-Projekt im August. Der Verlängerungsantrag vom Mai wurde bewilligt und eine Projektförderung bis zum 31.12.2021 erreicht.

 

Im nun genehmigten Verlängerungszeitraum sollen weitere 70 Teilnehmer gewonnen werden. Aufgrund aktueller Entwicklungen und der sich ändernden Bedarfe wird der Fokus für das Jahr 2021 vor allem auf geflüchtete Jugendliche und junge Erwachsene beim Übergang in die Ausbildung und bei der Stabilisierung begonnener Ausbildungsverhältnissen gelegt. Darüber hinaus wird geflüchteten Frauen sowie Menschen mit dem Duldungsstatus eine höhere Aufmerksamkeit geschenkt.

 

An dieser Stelle soll ein Dank an alle im Projekt tätigen Personen gehen. Allen voran die aktiv beteiligten Partner, das Referat für Migration der Stadt Leipzig, der Caritasverband Leipzig e.V., die Deutsche Angestellten Akademie, die KAUSA-Servicestelle sowie das Aufbaubauwerk Region Leipzig, sind hier für ihre intensive und erfolgreiche Arbeit hervorzuheben.

 


 

IvAF-Fachtagung in der Akademie Waldschlösschen geht online

 

Die diesjährige bundesweite IvAF-Tagung in der Akademie Waldschlösschen in Reinhausen bei Göttingen am 17. und 18. September erfreut sich großer Beliebtheit. Auf Grund der Corona-Pandemie und der erforderlichen Schutzmaßnahmen kann dieses Jahr leider nur eine weitaus geringere Zahl an Teilnehmer/innen vor Ort sein, als sonst üblich. Daher ist es nicht möglich, allen, die sich angemeldet haben, eine persönliche Teilnahme zu ermöglichen. Deshalb wurde entschlossen, die Beiträge der Referenten online im Stream anzubieten.

 

Es werden bis zu 50 Personen eine Online-Teilnahme an den Fachbeiträgen angeboten. Sollten Sie also Interesse haben, dann melden Sie sich bitte per E-Mail bei Annika Hesselmann (ahe@nds-fluerat.org) unter dem Betreff „Anmeldung Waldschloesschen Online-Tagung“ an.

 

Bei der Anmeldung geben Sie dann bitte an, an welchen Modul-Streams Sie teilnehmen wollen (Anmeldung für alle vier Module ist möglich):

1. Dr. Sekou Keita (IAB): Fachvortrag zur Umsetzung der Neuerungen durch das Migrationspaket von 2019

2. Muzaffer Öztürkyilmaz (FR Nds.): Lagerunterbringung und Großunterkünfte unter Coronabedingungen

3. Michael Röder (VNB): Ausbildung unter schwierigen Bedingungen – Unterstützung und Vermeiden von Abbrüchen“ mit anschließendem Erfahrungsaustausch

4. Olaf Bernau (Afrique-Europe-Interact – AEI): Klima und Flucht, über einen widersprüchlichen Zusammenhang.

 

Das gesamte Programm der Veranstaltung finden Sie hier.

 


 

RESQUE Continued: Positionspapier "Bleibeperspektive für Geduldete auf dem sächsischen Arbeitsmarkt fördern"

 

Zur Sächsischen Erlassentwicklung im Bereich Arbeitsmarktintegration und Aufenthaltssicherung für abgelehnte Asylbewerberinnen und Asylbewerber wurde nun ein gemeinsames Positionspapier der Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Sachsen, des Deutschen Gewerkschaftsbundes, des Arbeit und Leben e.V., der Donner und Partner GmbH, des Projektes RESQUE 2.0 sowie des Sächsischen Flüchtlingsrates e.V. mit den von ihm koordinierten Projekten RESQUE Continued und den Arbeitsmarktmentoren Sachsen entwickelt

 

Die Situation in Sachsen lebender geduldeter Menschen, die sich in oder auf dem Weg zu einer nachhaltigen Beschäftigung befinden, wird zunehmend schwierig. Mit dem Migrationspaket wurden Regelungen eingeführt, die die Gefahr eines Ausschlusses von jeglicher Teilhabe am Arbeitsmarkt erheblich verschärft haben. Dies gilt insbesondere für die neue „Duldung für Personen mit ungeklärter Identität“.

 

Mit dem Migrationspaket wurden aber auch Regelungen eingeführt, die es diesen Menschen ermöglichen sollen, durch ihre nachhaltige Teilhabe am Arbeitsmarkt eine Bleibeperspektive zu erhalten. Zentral sind dabei die Ausbildungsduldung (seit 2016) sowie die neue Beschäftigungsduldung. Relevant bleibt darüber hinaus die „Ermessensduldung“, wonach die Ausreisepflicht aufgrund dringender humanitärer oder persönlicher Gründe oder, bei Bestehen eines erheblichen öffentlichen Interesses, ausgesetzt werden kann.

 

Bundes- sowie sachsenweit durchgeführte Monitorings der verwaltungspraktischen Umsetzung der Neuregelungen des Ausländerbeschäftigungsrechts verdeutlichen, dass für die Arbeitsmarktzugänge sowie Bleibeperspektiven geduldeter Personen erhebliche Auslegungsunsicherheiten und Unklarheiten hinsichtlich der Ausübung behördlichen Ermessens bestehen. An dieser Situation hat das Migrationspaket im Wesentlichen nichts geändert.

 

Aus diesem Grund hat sich das RESQUE-Netzwerk entschieden sechs konkrete Empfehlungen für die Landesregierung zu formulieren, die zu einer verantwortlichen, nachvollziehbaren sowie sachgerechten Umsetzung des Gesetzes in Sachsen führen würden.

 

Das vollständige Positionspapier finden Sie hier.

 


 

Buchveröffentlichung zur Anti-Bias-Bildung erschienen

 

Mit dem Ansatz der Anti-Bias-Bildung werden Voreingenommenheiten und Einseitigkeit in Bezug auf verschiedene gesellschaftliche Differenzlinien bearbeitet. Dadurch werden strukturelle Schieflagen und Diskriminierungen sichtbar. Dies ermöglicht es Handlungsspielräume auszuleuchten und als von Diskriminierung und Vorurteilen betroffene Person in eine aktive Rolle zu kommen. Gleichzeitig ermöglicht der Ansatz eine Sensibilisierung für die Herausforderungen einer vielfältigen Gesellschaft und für die Lebensrealitäten verschiedener benachteiligter Gruppen.

 

Mit der Buchveröffentlichung „Hier bist du richtig, wie Du bist! – Theoretische Grundlagen, Handlungsansätze und Übungen zur Umsetzung von Anti-Bias-Bildung für Schule, Jugendarbeit, Soziale Arbeit und Erwachsenenbildung“ von Dr. Prasad Reddy unterstützt das Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit (IDA) die pädagogische Bearbeitung von Diskriminierungen in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit.

 

Das 200 Seiten umfassende Buch ist für 10,00 Euro inkl. Versandkosten erhältlich und kann unter www.idaev.de bestellt werden.

 


 

RESQUE 2.0: Workcafé "Ausbildungsvorbereitung"

 

Sie beginnen bald eine Ausbildung? Sie möchten wissen, was genau man in einer Ausbildung macht? Sie möchten wissen, wie Sie sich auf die Ausbildung vorbereiten können? Dann kommen Sie zu Workcafé der Caritas Leipzig! Dort werden Ihnen Informationen rund um das Thema "Ausbildungsvorbereitung" gegeben und Übungen mit Ihnen durchgeführt.

 

Wo: Elsterstraße 15, Leipzig (Caritas)

Wann: Samstag, 18. Juli 2020, 10:00-16:00

 

Bitte melden Sie sich vorher an:

Frau Alina Paul

0176/34274931 oder

a.paul@caritas-leipzig.de

 

Weitere Infos finden Sie auf unserem Flyer.

 


 

UPDATE: Fragen und Antworten zum Aufenthaltsrecht in Zeiten des Coronavirus SARS-CoV-2

 

Die IQ Fachstelle Einwanderung hat zusammen mit dem IQ Landesnetzwerk Niedersachsen/GGUA ihre Arbeitshilfen aktualisiert und erweitert.

 

Neben einem Update der FAQ für eingewanderte Fachkräfte können nun auch die wichtigsten Fragen und Antworten zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie für ausländische Arbeitnehmer/-innen, Auszubildende und Studierende aufgerufen werden.

 

Die Arbeitshilfe für eingewanderte Fachkräfte finden Sie hier.

 

Das entsprechende Dokument für ausländische Arbeitnehmer/-innen, Azubis und Studierende finden Sie hier.

 


 

RESQUE 2.0: Digitale Workcafés

 

Die Caritas Leipzig lädt Interessierte wieder zur Ihren jählichen Informationsverantaltungen ein - aufgrund der aktuellen Einschränkungen jedoch diesmal digital!

 

Die Veranstaltungen richten sich an Geflüchtete, die bereits über erste Deutschkenntnisse verfügen, Interesse am Thema Arbeit haben und grundlegende Informationen benötigen. Für die Teilnahme werden ein Smartphone inkl. der App Jitsi Meet oder ein Notebook sowie Internet benötigt.

 

1. Workcafé: Arbeiten in Deutschland

 

Wo: Online

Wann: Dienstag, 12. Mai 2020, 15:00-16:30

 

2. Workcafé: Arbeitsuche

 

Wo: Online

Wann: Dienstag, 19. Mai 2020, 15:00-16:30

 

Ihre Anmeldung richten Sie bitte an:

Frau Alina Paul

0176/34274931

a.paul@caritas-leipzig.de

 

Weitere Infos finden Sie auf unserem Flyer.

 


 

Fragen und Antworten zum Aufenthaltsrecht in Zeiten des Coronavirus SARS-CoV-2

 

Für viele eingewanderte Erwerbstätige ohne deutschen Pass und ihre Angehörigen haben die Corona-Maßnahmen und ihre wirtschaftlichen Folgen auf mehreren Ebenen Auswirkungen: Falls durch den Verlust der Arbeit oder durch Kurzarbeit der Lebensunterhalt nicht mehr gesichert ist, droht in bestimmten Fällen der Verlust der Aufenthaltserlaubnis. Zudem stellt sich die Frage der Sicherung des Lebensunterhalts in den Fällen, in dem gesetzliche Leistungsausschlüsse im SGB II greifen. Betroffen sind insbesondere Personen, die über einen Aufenthaltstitel zum Zweck der Erwerbstätigkeit verfügen.

 

Diesbezüglich hat die IQ Fachstelle Einwanderung zusammen mit dem IQ Landesnetzwerk Niedersachsen/GGUA eine Arbeitshilfe mit Antworten zu den dringendsten Fragen erstellt. Das Dokument finden Sie hier.

 


 

Unterstützungsangebote des Bundes zur Integration in Ausbildung und Beruf vor Ort

 

Ein enger Austausch sowie die Vernetzung der Unterstützungsangebote zur Integration in Ausbildung und Beruf ist auch vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen der COVID-19-Pandemie von entscheidender Bedeutung. Daher soll an dieser Stelle auf die aktuellen Angebote des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales für Personen mit Migrationshintergrund hinwiesen werden:

 

  • Berufsorientierung für Personen mit Migrationshintergrund (BOF)

Das Programm bereitet nicht mehr schulpflichtige Zugewanderte mit migrationsbedingtem Unterstützungsbedarf auf eine Ausbildung vor und setzt dabei auf eine vertiefte fachliche und praktische Berufsorientierung und –vorbereitung. BOF ist für alle berufsqualifizierenden Ausbildungsberufe möglich.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

  • Gewinnung von KMU für die Ausbildung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund (KAUSA)

Die bundesweite „Koordinierungsstelle Ausbildung und Migration“ (KAUSA) hat zum Ziel, mehr migrantische KMU für die berufliche Bildung sowie nicht-migrantische KMU für die Ausbildung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu gewinnen. Sie ist die erste Anlaufstelle, um Selbstständige zum Thema der beruflichen Ausbildung zu informieren und zu beraten sowie sie an Partner vor Ort zu vermitteln.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

  • Ehrenamtliches Mentoring von Auszubildenden durch Senior Expertinnen und Experten (Initiative VerA)

Das bundesweite Mentoringprogramm ist ein Angebot für alle, die bei ihren ersten Schritten in Richtung Beruf auf Schwierigkeiten stoßen. Die Initiative bringt Auszubildende, die Unterstützung wünschen, mit ehrenamtlichen Profis im Ruhestand zusammen – immer nach dem 1:1-Prinzip. Ziele sind unter anderem die Erhöhung der Lernmotivation, die Stärkung der sozialen Kompetenzen und die Selbstorganisation der Teilnehmenden, damit ein erfolgreicher Abschluss der Ausbildung gelingt. VerA-Begleitungen sind deutschlandweit für Auszubildende, Ausbildungsbetriebe und Berufsschulen kostenfrei und können über die Webseite hier angefordert werden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

  • Kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte

Um die Bildungsangebote gezielt zu steuern, die lokalen Kräfte zu bündeln und vorhandene Möglichkeiten optimal zu nutzen, fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung bundesweit über 320 Kreise und kreisfreie Städte mit bis zu drei Koordinatorinnen und Koordinatoren.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

  • Ausbildungsbegleitende Hilfen (abH)

Junge Menschen, die ohne Unterstützung eine Einstiegsqualifizierung oder eine Berufsausbildung nicht beginnen oder fortsetzen können oder voraussichtlich Schwierigkeiten haben werden, die Einstiegsqualifizierung oder die Berufsausbildung erfolgreich abzuschließen, können durch ausbildungsbegleitende Hilfen gefördert werden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

  • Assistierte Ausbildung (AsA)

Mit der Assistierten Ausbildung werden junge Menschen mit komplexen Handlungsbedarfen individuell, intensiv und kontinuierlich während der Ausbildung unterstützt und sozialpädagogisch begleitet. Ziel ist es, die Chance dieser jungen Menschen auf eine betriebliche Ausbildung zu erhöhen und den erfolgreichen Abschluss zu unterstützen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

  • Stark im Beruf – Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein

Müttern mit Migrationshintergrund eine Erwerbsperspektive zu eröffnen, ist Ziel des ESF-Bundesprogramms „Stark im Beruf“. Bundesweit bieten rund 90 Kontaktstellen zugewanderten Frauen mit Kindern Unterstützung bei der Erwerbsorientierung, der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und bei der Vermittlung in Praktika, Ausbildung und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.

Weitere Informationen und eine Übersicht der Kontaktstellen finden Sie hier.

 

  • Förderprogramm Willkommenslotsen

Das durch das BMWi geförderte Bundesprogramm „Willkommenslotsen“ dient dazu, Unternehmen bei der betrieblichen Integration von Geflüchteten in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu unterstützen. Die Willkommenslotsen suchen Betriebe vor Ort auf, sensibilisieren für das Thema Fachkräftesicherung, beraten zu den Rahmenbedingungen einer Beschäftigung von Geflüchteten und informieren über Förderangebote für deren Integration in Unternehmen.

Weiterführende Informationen für Unternehmen, Bewerber(innen) sowie interessierte Projektträger sind hier abrufbar.

 

  • NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge

Das NETZWERK ‚Unternehmen integrieren Flüchtlinge‘ ist deutschlandweit der größte Zusammenschluss von Unternehmen, die sich für die Beschäftigung von Geflüchteten engagieren. Von bundesweiten Veranstaltungen über Webinare bis hin zu Publikationen mit aktuellen und praxisrelevanten Informationen wird seinen Mitgliedern eine Vielzahl an Möglichkeiten geboten, um von folgenden Angeboten zu profitieren: Know-how zu Rechtsfragen, Fördermöglichkeiten und Ansprechpartnern, Praxis-Tipps zur Integration von geflüchteten Menschen in Ausbildung und Beschäftigung, Erfahrungsaustausch und Kooperation sowie gute Beispiele aus dem betrieblichen Alltag und Sichtbarkeit Ihres Engagements auf Veranstaltungen und in der Presse.

Weiterführende Informationen finden Sie hier.

 

Natürlich können Sie sich auch weiterhin bei unseren Projektpartner über viele dieser Angebote informieren.

 


 

Positionspapier des SVR zur Europäischen Asyl- und Migrationspolitik

 

Als die neue Europäische Kommission im vergangenen Jahr ihre Arbeit aufnahm, versprach sie einen „Neustart“ in der gemeinsamen Asyl- und Migrationspolitik. Sie kündigte zudem an, in Kürze einen neuen „Pakt für Migration und Asyl“ vorzustellen. Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) veröffentlicht deshalb ein Positionspapier zu den aktuellen Herausforderungen und Handlungsbedarfen in der europäischen Asyl- und Migrationspolitik. Das Papier richtet sich an die europäischen Institutionen sowie an die deutsche Bundesregierung, die in der zweiten Jahreshälfte 2020 die EU-Ratspräsidentschaft übernehmen wird.

 

Weitere Infos finden Sie hier.

Das Positionspapier finden Sie hier.

 


 

REQUE 2.0: Treffen strategischer Partner

 

Am 24.02.2020 fand einmal mehr das Treffen aller strategischen Partner im Aufbauwerk der Region Leipzig statt. Neben der Erweiterung unseres Netzwerks mit der KAUSA-Servicestelle und der erfolgreichen Verlängerung des RESQUE 2.0-Projekts bis zum 31.12.2020 wurden vor allem auch die aktuellen Herausforderungen und zukünftigen Ziele der Partner besprochen. Zum einen wird die Anpassung an die geänderte Gesetzesgrundlage und deren Umsetzung von Bedeutung sein. Zum anderen wird man sich vor allem auf Frauen und ihren besonderen Lebenssituationen fokussiert werden.

 


 

REQUE 2.0: Arbeiten und Ausbildung mit einer Duldung

 

Sie möchten eine duale Ausbildung machen? Sie möchten arbeiten? Sie möchten wissen, wie man mit einer Duldung arbeiten oder eine duale Ausbildung machen kann? Dann kommen Sie zu unserer Veranstaltung!

 

Wir informieren Sie und sprechen darüber welche Möglichkeiten es zur Unterstützung gibt.

 

Wo: Otto-Schill-Straße 2 (1.OG), Leipzig (Referat für Migration und Integration)

Wann: Am Dienstag, 03. März 2020, Beginn: 17:00, Ende: 19:00

 


 

17. Jobmesse Leipzig

 

Für unsere Projektteilnehmer ist das eine gute Adresse um direkt mit Unternehmen in Kontakt zu treten, die Ausbildungen und Arbeitsplätze anbieten. Die Teilnehmer werden von uns auf den Besuch vorbereitet. Bei Wunsch und Bedarf werden Bewerbungsunterlagen im Vorfeld gefertigt. Für manche Teilnehmer wird eine individuelle Begleitung zur Jobmesse angeboten.

 

Wo: Seehausener Allee 1, Leipzig (Congress Center Leipzig - Neue Messe)

Wann: Am Samstag, 25. Januar 2020, Beginn: 10:00, Ende: 16:00

 


 

2. Sachsenweites RESQUE-Treffen

 

Die Teilnehmer*innen der RESQUE-Partnerinstitutionen verständigten sich neben organisatorischen Belangen zu den Themen "Arbeitsmarktintegration geflüchteter Frauen"und "Maßnahmen zur Herstellung der Ausbildungsreife von Geflüchteten über 18 Jahren".

 

Wo: Heinrich-Zille-Str. 6, Dresden (Ausländerrat Dresden e.V.)

Wann: Am Freitag, 06. November 2019, Beginn: 10:00, Ende: 14:00

 


 

RESQUE 2.0: Bewerbertraining für Migranten im Rahmen der 11. Markranstädter Unternehmermesse

 

Die Teilnehmer*innen sollen die Grundlagen einer erfolgreichen Bewerbung kennenlernen. Dazu gehören neben Regeln und Hinweisen für das Bewerbungsgespräch auch der Aufbau eines ansprechenden Bewerbungsschreibens und eines Lebenslaufs.

 

Wo: Leipziger Str. 4, Markranstädt (Stadthalle)

Wann: Am Freitag, 27. September 2019, Beginn: 9:30, Ende: 18:00

 


 

RESQUE 2.0: Workcafé Arbeit und Ausbildung im Rahmen der Interkulturellen Woche im Landkreis Leipzig

 

Die Veranstaltung soll einen allgemeinen Überblick über den Zugang zu Arbeit und Ausbildung in Deutschland geben. Alltägliche Abläufe, sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen und Zugangsvoraussetzungen werden besprochen. Außerdem können einige Berufe beispielhaft vorgestellt werden. Die Teilnehmer*innen können Fragen stellen und in der Gruppe Erfahrungen austauschen.

 

Wo: Koburger Str. 86, Markleeberg

Wann: Am Donnerstag 26. September 2019, Beginn: 16:00 Uhr, Ende: 18:00 Uhr

 


 

RESQUE 2.0: Workcafe Berufsorientierung

 

Was können Sie gut? Was machen Sie gerne? Welche Ausbildung passt zu Ihnen? Dann sind Sie herzlich zum Workcafe eingeladen!

 

Wo: Elsterstr. 15, Leipzig (Caritas)

Wann: Am Samstag, den 01. Juni 2019; Beginn: 10:00 Uhr, Ende: 16:00 Uhr

 

Weitere Infos auf unserem Flyer.

Übersicht Workcafes Juni 2019.

 


 

RESQUE 2.0: Workcafe "Inhalte der Berufsschule"

Workcafe entfällt

 

Sie möchten eine duale Ausbildung machen? Sie möchten wissen, was in der Berufsschule passiert? Sie möchten wissen, wie Sie sich auf die Berufsschule vorbereiten können? Dann sind Sie herzlich zum Workcafe eingeladen!

 

Wo: Elsterstr. 15, Leipzig (Caritas)

Wann: Am Samstag, den 22. Juni 2019; Beginn: 10:00 Uhr, Ende: 14:00 Uhr

 

Weitere Infos auf unserem Flyer.

Übersicht Workcafes Juni 2019.

 


 

RESQUE 2.0: Workcafe "Betriebe berichten"

 

Sie möchten wissen, wie ein Bewerbungsgespräch abläuft? Sie möchten wissen was für den Betrieb bei der Auswahl von Auszubildenden wichtig ist? Sie möchten sich auf die Ausbildung im Betrieb vorbereiten? Dann sind Sie herzlich zum Workcafe eingeladen!

 

Wo: Elsterstr. 15, Leipzig (Caritas)

Wann: Am Samstag, den 29. Juni 2019; Beginn: 10:00 Uhr, Ende: 14:00 Uhr

 

Weitere Infos auf unserem Flyer.

Übersicht Workcafes Juni 2019.

 


 

RESQUE CONTINUED: Neue Sprechzeiten

 

Die DAA (Deutsche Angestellten Akademie) in Dresden bietet ab dem 3.4.2019 neue Sprechzeiten für Interessenten an.

 

Montags: 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr

Mittwochs: 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr

 


 

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